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Umweltbildung, Beantragung einer Förderung für die Errichtung und Pflege von Naturlehrpfaden

Der Freistaat Bayern gewährt Zuwendungen für die Errichtung und Pflege von Naturlehrpfaden

Beschreibung

Zweck

Durch die Zuwendungen können Lehr- und Erlebnispfade gemäß dem Leitbild für nachhaltige Entwicklung neu angelegt, wiederhergerichtet und/oder erweitert werden.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungen können gemeinnützige Vereine und Verbände erhalten, kirchliche Träger, kommunale Körperschaften und ihre Zusammenschlüsse, Stiftungen (kommunal geprägt), Träger von staatlich anerkannten Umweltstationen oder sonstige juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, jedoch keine natürlichen Personen.

Zuwendungsfähige Ausgaben

Sachausgaben für Tafeln, Verankerungen, interaktive Elemente sowie Begleitmaßnahmen im direkten Umfeld einer Lehr- und Erlebnispfadstation sowie Ausgaben für die Konzeption und Umsetzung von Lehr- und Erlebnispfaden inkl. der Erarbeitung umweltpädagogischer Begleitmaterialien durch externe Auftragnehmer.

In Ausnahmefällen sind bei erfahrenen Umweltbildungseinrichtungen in Bayern auch Personalausgaben von angestellten Fachkräften bis zu den bei der Förderung von Umweltstationen üblichen Höchststundensätzen förderfähig.

Art und Höhe

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch zweckgebundene Zuschüsse oder Zuweisungen.

Für die Wiederherrichtung/Erweiterung von Lehrpfaden beträgt der Höchstfördersatz 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Für die Neuanlage eines Lehrpfades beträgt der Höchstfördersatz zwischen 50 % und (in Ausnahmefällen) bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Voraussetzungen

Lehrpfade müssen ein stimmiges Konzept und anspruchsvolle fachliche Inhalte aufweisen. Gefördert werden können nur Lehrpfade, die außerhalb eines Naturparks liegen und der Öffentlichkeit frei zur Verfügung stehen.

Verfahrensablauf

Anträge sind unter Verwendung des "Antragsformulars-Lehrpfade" und der darin enthaltenen Anlage 1 "Ausgabenkalkulation" beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), Referat 66 zu stellen.

Abgabefrist für die im Folgejahr durchzuführenden Maßnahmen ist immer der 30. November des laufenden Jahres.

Das StMUV prüft ggf. in Absprache mit der zuständigen Regierung die Förderwürdigkeit der Anträge und entscheidet im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel über die Anträge und die Höhe des Fördersatzes. Anschließend übergibt das StMUV die vollständigen Antragsunterlagen mit einer fachlichen Bewertung an die örtlich zuständige Regierung (Bewilligungsbehörde). Diese erstellt daraufhin die entsprechenden Bewilligungsbescheide und vollzieht sämtliche Verfahrensschritte bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung.

Erforderliche Unterlagen

  • Ausgabenkalkulation (siehe Anlage 1 des Antragsformulars unter "Formulare")
  • Projektskizze
  • detaillierter Finanzierungsplan
  • Darstellung der finanziellen Verhältnisse unter Vorlage der aktuellen Jahresbilanz und ein Nachweis der Gemeinnützigkeit (Nichtkommunen)
  • Formular "Subventionserhebliche Tatsachen im Rahmen des Zuwendungsverfahrens" (siehe unter "Formulare")

Zuständiges Amt

Regierung von Mittelfranken
Promenade 27
91522 Ansbach
+49 981 53-0
+49 981 53-1206
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
+49 89 9214-00
+49 89 9214-2266
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (siehe BayernPortal)
Stand: 21.02.2019

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