Geteilt von Grün und Rot, oben ein goldener Stechhelm und unten eine fünftürmige silberne Burg



Ortsgeschichte

Als vor Jahrmillionen ein riesiger Meteorit das Nördlinger Ries schuf, änderte die Wörnitz ihre Nord-Süd-Richtung und durchquert seitdem in vielen Windungen das Gebiet des Marktfleckens Weiltingen.

Eine natürliche Wörnitzfurt zog die ersten Siedler an. Siedlungsreste aus der Hallstattzeit und eine Keltenschanze haben sich aus der Zeit der Kelten erhalten. Später haben die Römer an dieser Stelle ihren Limes, die sogenannte "Teufelsmauer", über die Wörnitz geführt. Im Weiltinger Forst kann man zu römischen Mauerresten, Gräben und dem Fundament eines Wachturms wandern.

Nach dem Abzug der Römer gründeten Alemannen die ersten Dörfer, zu denen auch Weiltingen gehört. In der fränkischen Zeit erhielt der Ort auch eine Befestigung und mit der Christianisierung eine Eigenkirche des hiesigen Ortsadels. Im Jahr 1554 verlieh Kaiser Karl V. Weiltingen das Marktrecht und 1616 gelangte der Ort an Württemberg. Damals erhielt Weiltingen ein prächtiges Barockschloß und war 200 Jahre lang eine Residenz württembergischer Herzöge. Aus dieser Zeit stammen noch der Schloßgraben, Teile der Ortsbefestigung und die ehemalige Schloßkirche mit ihrer Fürstengruft.

Weiteren Spuren der Ortsgeschichte kann man auf dem neuen Geschichtswanderweg in und um Weiltingen und im Heimatmuseum folgen. Es erzählt von den Rittern, Bauern und Handwerkern und die Weiltinger Trachtenstube von "Schnepperleibchen und Schneppermutzen", den alten Festtrachten am Hesselberg. Außerdem gehört zum Museum auch das Kräutergärtlein im alten Schloßgraben.

Traditionelles Markttreiben können Sie am Muttertag, am Erntedankfest und am Weihnachtsmarkt erleben. In den gemütlichen Gasthäusern erwartet Sie fränkische Gastlichkeit.



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Im schönen Tal der Wörnitz, östlich der Romantischen Straße zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl,
liegt der ruhige und waldreiche Markt Weiltingen mit seinen Ortsteilen...

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